Leistungsfähige Infrastruktur
Voraussetzung für eine Mobilität der Zukunft
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Zusätzlichkeit der SVIK-Mittel sichern

Aktuelle Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft und des ifo Instituts werfen Zweifel daran auf, ob die Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bislang tatsächlich den angekündigten zusätzlichen Investitionsschub auslösen. Nach den vorliegenden Auswertungen wurde ein erheblicher Teil der kreditfinanzierten Mittel im Jahr 2025 nicht zusätzlich investiv wirksam.

Pro Mobilität hatte bereits vor der Veröffentlichung der Studien Zweifel daran, dass die Mittel des Sondervermögens in der derzeitigen Ausgestaltung tatsächlich zusätzlich wirken. Die nun vorliegenden Analysen stützen diese Einschätzung. Im Kern geht es um eine entscheidende Frage: Führt das Sondervermögen tatsächlich zu einem Aufwuchs der Investitionen, oder ersetzt es lediglich Ausgaben, die sonst aus dem Kernhaushalt hätten finanziert werden müssen? Genau hier sehen die Studien erhebliche Defizite.

Aus Sicht von Pro Mobilität ist das ein ernstes Warnsignal. Das Sondervermögen kann seinen Zweck nur erfüllen, wenn zusätzliche Schulden auch zu zusätzlichen Investitionen führen. Gerade für die Verkehrsinfrastruktur ist das von zentraler Bedeutung. Der Erhalt und die Modernisierung von Straßen, Brücken und hoch belasteten Verkehrsachsen dulden keinen weiteren Aufschub.

Pro Mobilität fordert daher mehr Transparenz über die Mittelverwendung, eine klare Abgrenzung gegenüber dem Kernhaushalt und die verlässliche Sicherung der Zusätzlichkeit. Nur wenn die Mittel des Sondervermögens tatsächlich zusätzlich eingesetzt werden, kann das SVIK einen wirksamen Beitrag zum Abbau des Investitionsstaus leisten.


Zahlen, Daten, Fakten zum Verkehrsetat 2025/26

Mit der neuen Ausgabe von „Zahlen, Daten, Fakten zum Verkehrsetat“ legt Pro Mobilität erneut eine kompakte und faktenbasierte Einordnung des Bundeshaushalts 2026 sowie der Finanzplanung bis 2029 vor. Die Veröffentlichung knüpft an eine langjährige Tradition an und bereitet zentrale Haushaltszahlen, Investitionslinien und strukturelle Entwicklungen der Verkehrsinfrastruktur übersichtlich auf.

Die Auswertungen zeigen, dass trotz nominell hoher Investitionsansätze der reale finanzielle Spielraum sinkt, während der Erhaltungs- und Modernisierungsbedarf bei Autobahnen und Bundesstraßen weiter wächst. Zudem wird deutlich, dass viele Projekte des Bedarfsplans auch Jahre nach ihrer Aufnahme noch nicht in die Bau- oder Betriebsphase überführt wurden.

Mit Grafiken und Kennzahlen macht das Papier sichtbar, welche Bedeutung die Straße für den Güter- und Personenverkehr sowie für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Standorts Deutschland hat. Ziel ist es, eine sachliche Grundlage für die weitere Diskussion über eine verlässliche, bedarfsgerechte und zukunftsfeste Finanzierung der Straßenverkehrsinfrastruktur zu liefern.

Die Veröffentlichung steht ab sofort zum Download bereit.


Aktuelles

Aktuelle Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft und des ifo Instituts werfen Zweifel daran auf, ob die Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität bislang tatsächlich den angekündigten zusätzlichen Investitionsschub auslösen. Nach den vorliegenden Auswertungen wurde ein erheblicher Teil der kreditfinanzierten Mittel im Jahr 2025 nicht zusätzlich investiv wirksam.

Pro…

Mit der neuen Ausgabe von „Zahlen, Daten, Fakten zum Verkehrsetat“ legt Pro Mobilität erneut eine kompakte und faktenbasierte Einordnung des Bundeshaushalts 2026 sowie der Finanzplanung bis 2029 vor. Die Veröffentlichung knüpft an eine langjährige Tradition an und bereitet zentrale Haushaltszahlen, Investitionslinien und strukturelle Entwicklungen der Verkehrsinfrastruktur übersichtlich auf.

Die…

Für eine moderne, sichere und leistungsfähige Straßenverkehrsinfrastruktur braucht es nicht nur ausreichende Investitionsmittel, sondern auch verlässliche Verfahren. Planungsprozesse im Straßenbau sind heute vielfach zu komplex, zu langwierig und mit unnötigen Hürden versehen. Die Folge: Überlastete Knotenpunkte, gesperrte Brücken und verschleppte Infrastrukturprojekte.

Pro Mobilität hat in einem…

Wegweiser 2030

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist das Fundament für Mobilität, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Deutschland als führender Wirtschaftsstandort in Europa ist auf ein funktionierendes Verkehrsnetz angewiesen. Doch seit Jahren beobachten wir eine besorgniserregende Entwicklung: Der Zustand unserer Straßen und Brücken hat sich deutlich verschlechtert, Planungs- und Genehmigungsverfahren dauern zu lange und dringend notwendige Investitionen bleiben hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Die Folge sind zunehmende Engpässe, steigende Kosten für Unternehmen und Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger. 

Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik muss diesen Herausforderungen mit klaren Prioritäten begegnen. Es ist an der Zeit, die volkswirtschaftliche Bedeutung des jetzigen und zukünftigen Hauptverkehrsträgers Straße stärker als bisher anzuerkennen und entschlossen zu handeln. Eine moderne, sichere und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist kein Selbstzweck – sie ist eine zentrale Voraussetzung für eine funktionierende Wirtschaft, verlässliche Lieferketten und zur Erfüllung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung in der Stadt und auf dem Land. 

Die aktuelle Positionsbroschüre Wegweiser 2030 gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die 21. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. 


Die Zukunft der Infrastrukturfinanzierung nachhaltig sichern

Zur Erfüllung der individuellen Mobilitätsbedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger aber auch für funktionierende Wertschöpfungs- und Logistikketten ist eine langfristig gesicherte und bedarfsgerechte Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland unverzichtbar. Die Qualität und Verfügbarkeit des deutschen Fernstraßennetzes, als elementarer Standortvorteil, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten aufgrund der Unterfinanzierung der Verkehrswege deutlich verschlechtert. Dennoch standen in den aktuellen Haushaltsberatungen auch weitere Kürzungen der ohnehin zu knapp veranschlagten Investitionsmittel im Verkehrsressort zur Debatte. Diese gilt es vor dem Hintergrund des enormen Sanierungsstaus bei der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur, den Preissteigerungsraten bei Rohstoffen, Energie- und Personalkosten, den nachwirkenden Inflationseffekten sowie dem riesigen Bedarf an Investitionen zur klimafreundlichen Transformation des Verkehrssektors unbedingt zu vermeiden. Das Positionspapier “Finanzierung der Straßenverkehrsinfrastruktur” beleuchtet die dringenden Herausforderungen und präsentiert klare Handlungsempfehlungen. Dazu zählen die Aufstockung der Erhaltungsinvestitionen (insbesondere bei Ingenieurbauwerken), die Rückkehr zum Finanzierungskreislauf Straße und damit verbundene Investitionsspielräume zur Dekarbonisierung des Straßenverkehrs, die Stärkung der kommunalen Investitionsfähigkeit und Konzepte zur Infrastrukturfinanzierung der Zukunft. 

Zum Positionspapier


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Pro Mobilität - Initiative für Verkehrsinfrastruktur e. V.
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